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Belstaff wurde im Jahre 1924 von Harry Grosberg in Victoria Place, Longton, Stoke-on-Trent in Staffordshire in den englischen Midlands gegründet. Das ursprüngliche Produktangebot umfasste wasserfeste Bekleidung für Damen und Herren. Das Portrait eines aufsteigenden Phönix wurde als Firmenlogo gewählt. Er ist das Symbol für Kontinuität in guten wie in schlechten Zeiten. Etwa zu jener Zeit wurde Belstaff zur weltweit ersten Firma, die einen wasserfesten, aber gleichzeitig völlig atmungsaktiven Stoff verwendete, nämlich das inzwischen berühmte "Wax Cotton". Dabei handelt es sich um eine sehr feine ägyptische Baumwolle, die mit natürlichen Ölen behandelt ist, die den Stoff regendicht machen, ohne dabei die außergewöhnliche Luftdurchlässigkeit zu beeinträchtigen. Dieses Material ermöglichte es Belstaff, sich auf die Entwicklung hochtechnologischer Bekleidung für Motorradfahrer zu spezialisieren und ihnen die bestmögliche Schutzkleidung zu bieten. |
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1943 wurde die berühmte "Black Prince Motorcycle Jacket" entworfen. Sie ist die meistverkaufte wasserdichte Jacke aller Zeiten. Fast vierzig Jahre lang wurden 40.000 dieser Jacken jährlich in der eigens dafür gebauten Silverdale Fabrik produziert. An dem traditionellen Fertigungsprozess wurde festgehalten, aus Liebe und Respekt für die englische Tradition, was auch der Grund dafür ist, warum Belstaff Jacken ihren Wert behalten. |
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Die berühmte Trialmaster Jacke wurde von Generationen von Motorradsport-Enthusiasten getragen, von berühmten Champions wie Sammy Miller mit seinem Rekord von 1.250 Siegen, und von Phil Read, der seine Jacke immer getragen hat, wenn er Grand Prix Rennen bei nassem Wetter gefahren ist, bis hin zu legendären Namen wie Ernesto Che Guevara, der sie auf seiner Motorrad-Reise quer durch Lateinamerika trug. |
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In den 1970er Jahren, wurde die berühmte XL500 Jacke entworfen, für die ein speziell entwickeltes Nylonmaterial verwendet wird, das als Belflex bekannt ist. Die besonderen Eigenschaften von Belflex wie Tragbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit sind bis heute unübertroffen. Die XL500 ist immer noch der Bestseller, unverzichtbar, strapazierfähig, komplett wasserundurchlässig, und unendlich lange haltbar. Sie hat über Jahre hinweg mit Erfolg den Test von Tausenden von Motorradfahrern aus aller Welt bestanden. |
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Zu Beginn der 1990er Jahre präsentierte Belstaff seine neue "Evolution" Serie. Sie entwickelte sich zu einem weiteren Meilenstein in der Geschichte der Motorradbekleidung. Bedauerlicherweise blieb auch Belstaff nicht unbeschadet von der Krise der englischen Textilindustrie. Infolgedessen musste die Fabrik in Stoke-on-Trent 1991 geschlossen werden. Alles schien vorbei zu sein, doch dank der festen Absicht einiger Kunden und einer Anzahl von Technikern, den Mythos nicht sterben zu lassen, wurde die stark reduzierte Produktion in einer anderen Fabrik in Wellimborough fortgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Franco Malenotti zum Chefdesigner ernannt. |
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Im Jahre 2002 erwies sich das Joint Venture mit der italienischen Firma als großer Erfolg in Europa. Zu diesem Zeitpunkt hatte Belstaff seine deutliche Präsenz in all den Ländern zurückerobert, in denen es vor vielen Jahren der unangefochtene Marktführer war. Im selben Jahr wurde die Taschen- und Schuhabteilung ins Leben gerufen, die sich sehr bald als außergewöhnlich erfolgreich und extrem gewinnbringend für die Firma erwies. Gleichzeitig wurde die Kollektion "Black Prince by Belstaff" wieder eingeführt, die den jüngeren Markt als Zielgruppe hatte. |
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Während dieser Zeit entstand weltweit ein großes Interesse an Belstaff Bekleidung , Belstaff Outfits wurden regelmäßig für viele der beliebtesten Filme angefordert, wie zum Beispiel "Batman Begins", "Blade Trinity", "Die Dolmetscherin", "Tomb Raider II", "Ocean's Twelve", "Krieg der Welten", um nur einige wenige zu nennen. Die "Aviator by Belstaff" - Kollektion, inspiriert von Originalbekleidung aus dem Belstaff Museum, kam im Jahre 2005 auf den Markt. |
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