Bewegungsfreiheit: die Magnum Feldjacke

Christopher Anderson, Fotograf der Agentur Magnum, spricht mit Belstaff über die Zusammenarbeit an der ultimativen Jacke für Abenteuer in heimischen und fremden Gefilden

Belstaff und die kultige Fotoagentur Magnum sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich: Beide sind der Erkundung neuer Welten verschrieben und stehen somit für Unabhängigkeit, Wissensdurst und Erzählkunst. Es ist daher also angebracht, dass Belstaff seit 2016 mit Magnum und deren Fotografen zusammenarbeitet, um stilvolle, praktische Kleidung und Accessoires zu entwerfen, die den modernen Abenteurer treu begleiten – egal, ob Sie sich auf Erkundungstour in der Stadt oder auf unbetretenen Pfaden in fernen Ländern befinden. Das Ergebnis der jüngsten Zusammenarbeit von Belstaff, dieses Mal mit dem preisgekrönten Fotografen Christopher Anderson, ist die Limited Edition Magnum Feldjacke. Die stilvolle Feldjacke ist aus robuster und dennoch leichter, gewachster Baumwolle gefertigt, daher passt sie in jedes Gepäck und ist selbst für extreme Wetterlagen gewappnet. Anderson hat sich mit Belstaff über seine Arbeit, die Fotoagentur Magnum und die Zusammenarbeit an der Feldjacke unterhalten.

#Belstaffmagnum

Was hat Sie inspiriert, Fotograf zu werden?

Meine erste Inspiration fand ich ganz einfach in den Fotos anderer. Ich glaube, ich habe schon als kleines Kind Nachrichten gesehen und war dabei von den Bildern fasziniert, die Ereignisse darstellten, die ich auch erleben wollte. Als ich dann selbst mit dem Fotografieren anfing, gefiel mir die Art und Weise, in welcher Fotografie die Dinge abbildet.

Was hat sich an Ihrem Ansatz seit Ihren ersten Versuchen geändert?

Meine Bilder sind nun persönlicher und weniger beschreibend. Ich kümmere mich weniger darum, „gute“ Fotos zu schießen und interessiere mich mehr fürs tatsächliche „Sehen“.

Was bedeutet es für Sie als Künstler, Teil der Magnum-Gemeinschaft zu sein?

Freiheit.

Archive storefront
Inwieweit beeinflusst Magnum Ihre Arbeit und welchen Einfluss hat das Kollektiv auf zeitgenössische Fotografie?

Mir persönlich bietet Magnum die Möglichkeit, stets etwas Bedeutendes zu tun. Ich habe das Gefühl, zu einem kollektiven Gedächtnis beizutragen, das umfassender und größer ist als ich als Einzelperson. In Bezug auf zeitgenössische Fotografie denke ich, dass Magnum ein Bezugspunkt für Fotos ist, die die Zeit überdauern und nicht wie Trends verpuffen. Zeitlosigkeit macht Magnum zeitgenössisch.

Können Sie ein paar Worte zu Ihrer Erfahrung als erster Gastfotograf beim New York Magazine sagen?

Meine Zusammenarbeit mit dem New York Magazine – insbesondere mit der Fotoredakteurin der Zeitschrift, Jody Quon – gehört zu den kreativen Gemeinschaftsprojekten, die mich am meisten bereichert haben. Ich bin Jody und dem Chefredakteur Adam Moss unendlich dankbar.

Haben Sie eine Foto-Wunschliste, etwas, das Sie gerne fotografieren möchten?

Natürlich, die restlichen Fotos für meinen nächsten Fotoband.

Welches Ihrer Projekte war bislang das schwierigste?

Das hängt davon ab, was Sie mit „schwierig“ meinen. Ich habe auf jeden Fall an Projekten gearbeitet, die körperlich sehr anstrengend waren, wie zum Beispiel im Irak und in Afghanistan. Ein anderes Mal begleitete ich 44 Haitianer in einem einfachen Boot bei dem Versuch, nach Amerika zu segeln. Und dann gab es weitere Projekte, die aus anderen Gründen schwierig waren. Zum Beispiel als ich innerhalb kürzester Zeit intime, enthüllende Portraits von Präsident Obama oder Präsident Trump einfangen sollte. „Schwierig“ bedeutet hier immer etwas anderes.

Und welches Projekt stellte die größte Bereicherung dar?

Das hört sich jetzt bestimmt nach einer PR-tauglichen Antwort in einem Interview an, aber es stimmt absolut: Am meisten bereichert mich stets mein jüngstes Foto, das meiner Ansicht nach gut genug ist, um es der Welt zu zeigen.

Können Sie etwas über Ihre Zusammenarbeit mit Belstaff und die neue Feldjacke sagen?

Als Fotograf schätze ich die Überschneidung von Form und Funktion, daher faszinierte mich die Möglichkeit, gemeinsam mit Belstaff eine Jacke zu entwerfen, die sich sowohl in der freien Natur als auch ganzjährig in einer Stadt wie Barcelona bewährt, wo ich derzeit zu Hause bin.

Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach besonders für die Arbeit draußen geeignet?

Instinkt, Intuition, Selbstvertrauen.

Jacken Ansehen

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